DIABETES MELLITUS

Der Diabetes mellitus (aus dem griechischen = „honigsüßer Durchfluss“)  ist eine Erkrankung des Zuckerstoffwechsels. Glucose (Traubenzucker) ist der wesentliche Energielieferant für alle Körperzellen und wird im Blut (Blutzucker) zu den Zellen transportiert. Das Hormon Insulin, produziert in den Inselzellen der Bauchspeicheldrüse, sorgt dafür, dass der Traubenzucker aus dem Blut in die Körperzellen gelangt. Beim Diabetes mellitus ist dieser Vorgang gestört: Insulin fehlt oder wirkt nicht richtig, so dass der Zuckergehalt im Blut ansteigt. Dies führt dazu, dass wir Zucker über den Harn verlieren (Urinzucker). Dem Körper geht Energie verloren und erhöhter Blutzucker  führt zu akuten und vor allem chronischen Folgen für den Organismus.