EIERSTÖCKE

Medizinische Inhalte werden in einer vereinfachten schematischen Weise bewusst oft unvollständig dargestellt.
Die Eierstöcke (lateinisch Ovarien) liegen oberhalb und seitlich der Gebärmutter und sind ein Ort der Produktion weiblicher Hormone sowie der Reifung von Eizellen im Rahmen des weiblichen Zyklus. Sämtliche Eizellen werden bereits in der Embryonalzeit als Primärfollikel angelegt. Unter dem Einfluss von Hormonen der Hirnanhangsdrüse (LH und FSH) reifen in jedem Zyklus einige Follikel und produzieren zunehmend Oestrogene und Androgene. Nach dem Eisprung bildet sich ein Gelbkörper aus, der dann das Gelbkörperhormon in der 2. Zyklushälfte bildet. Erkrankungen der Eierstöcke werden in erster Linie von den Gynäkologen behandelt.