HODEN

Medizinische Inhalte werden in einer vereinfachten schematischen Weise bewusst oft unvollständig dargestellt.
Die Hoden (lateinisch Testes) liegen im Hodensack und sind der Ort der Samenproduktion sowie der Produktion von Testosteron (männliches Hormon) beim Mann. Ursprünglich werden die Hoden in der Embryonalzeit in Höhe der Nieren angelegt, dann wandern sie noch während der Zeit im Mutterbauch in den Hodensack (Skrotum). Die Produktion der Spermien erfolgt unter einer Regulation der Hirnanhangsdrüse durch das Hormon FSH. Spermien werden ständig neu in den Sertolizellen produziert. In den Leydigzellen der Hoden wird Testosteron unter dem Einfluss von LH, ebenfalls einem Hormon der Hirnanhangsdrüse, produziert und bedarfsgerecht ausgeschüttet. Erkrankungen der Hoden werden in erster Linie durch die Urologen behandelt.