KNOCHENSTOFFWECHSEL

Medizinische Inhalte werden in einer vereinfachten schematischen Weise bewusst oft unvollständig dargestellt.
Unsere Knochen sind keine feste Substanz sondern ein Gewebe, welches ständig auf- und abgebaut wird und in das Calcium als ein Stoff zur Stabilisierung eingebaut wird. Diese Stoffwechselvorgänge werden von verschiedenen Hormonen gesteuert oder beeinflusst.

Wesentlich sind das Hormon der Nebenschilddrüse (Parathyreoidea), das Parathormon, und das aus einem Vitamin (Vitamin D) gebildete „D-Hormon“, das aktive Vitamin D. Diese beiden „Hormone“ stehen in einer Wechselbeziehung und sind erforderlich zum Aufbau einer ausreichenden Knochensubstanz. Ihre Wirkung wird von anderen Hormonen, z.B. den Geschlechtshormonen beeinflusst. Einen besonders negativen Einfluss auf den Knochenstoffwechsel hat ein zu hoher Kortisolspiegel, der bei bestimmten Erkrankungen vorkommt, bzw nicht zu vermeiden ist.